Führungen Stuttgart Höhen2018-12-31T16:09:43+00:00

Führungen Stuttgart Höhen

Poesie der Alten Weinsteige

Entlang der alten Weinsteige mit Gedichten, Geschichten und Anekdoten

Romantik in Stuttgart? Kaum zu glauben, aber wahr! Von Weinbergen umringt, umgeben von Wiesen und Hecken, führte die alte Weinsteige Jahrhunderte lang als einziger Weg Richtung Süden, nach Tübingen und weiter in die Schweiz. Noch heute zeigen sich entlang des Weges wunderschöne Aussichten in Stuttgarts Talkessel und in die weite Ferne. Viele Autoren der Romantik wie Ludwig Uhland, Justinus Kerner oder Nikolaus Lenau waren unterwegs gen Süden, aber auch Schiller, Goethe und Hölderlin benutzten den Weg. Sie reisten entweder zu Fuß oder „mit Postillion“ in der Kutsche und dichteten auf ihrem Weg Balladen, Weinlieder und stimmungsvolle klassische Gedichte.

Treffpunkt: Epplestraße 2, Fachwerkhaus Pilsstube „Ritter“, bei der Stadtbahnhaltestelle Degerloch
Dauer: 3 Stunden
Preis: 16 € pro Person

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Der Santiag- de-Chile-Platz an der Alten Weinsteige

Ein Hopser vom Bopser zu Weißenburgpark

Führung durch den Bopserwald zum Park der Villa Weißenburg

Von der Haltestelle „Stelle“ geht es durch den Bopserwald, den schönen Weißenburgpark und noch etwas durch die Stadt die Stäffele entlang. An der Stelle gab es einmal eine Gedenktafel für einen dichtenden Casanova. Im Bopserwald kündet nur noch ein Schillerstein vom ehemaligen Freilichttheater im Bopserwald, im ersten Weltkrieg hielt hier der prophetische Wanderprediger Gusto Gräser gedichtete Reden und Friedrich Schiller trug seinen Freunden aus seinem Drama „Die Räuber“ vor. Sagen und Legenden ranken sich um die verschwundene Burg Weißenburg und ein berühmter Stuttgarter Architekt bekommt Besuch von seinem schreibenden „Mittwochsonkel“. Auf dem sonst nicht zugänglichen Weinberg an der Weinsteige gibt es ein Glas Wein und Brezeln. Die Tour endet in der „urschwäbischen“ Gastwirtschaft „Kochenbas“.

Treffpunkt: U-Bahn Haltestelle „Stelle“ Linie U15
Dauer: 3 Stunden
Preis: 18 € pro Person inkl. ein Glas Wein und Brezel

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Schillers Lesung im Jahre 1778 im Bopserwald, Carl Heideloff (1856)

Ein Hauch von Italien … mitten in Stuttgart ! Mit Lapidarium

Unterwegs im verwunschenen Park auf der Karlshöhe

Der Park auf der Karlshöhe hat viel zu bieten: verwunschene Wege, den Athene-Brunnen von Julie Siegle und ihr ehemaliges Gartenhaus, die ehemalige Silberburg, den Weinberg der Stadt Stuttgart, die Villa Gemmingen … Wir machen eine schönen Rundgang und zum Schluss besuchen wir das Lapidarium mitten in einem Garten inspiriert von der italienischen Renaissance. ACHTUNG: Öffungszeiten Lapidarium 2019 vorr. Mi, Sa, So 14 – 18 Uhr, von Mai bis September

Treffpunkt: Bushaltestelle Linie 43 Marien-/Silberburgstraße • ENDPUNKT Lapidarium, Mörikstraße
Preis:  € 18 (inkl. € 3 Lapidarium)

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Die Nymphengruppe von Johann Heinrich Dannecker im Lapidarium

Blaue Trauben, blaue Strümpfe, blauer Weg

Unterwegs auf dem Blaustrümpflerweg in Stuttgart-Süd – in Richtung Italien

Über  Stäffele geht es zur „Riviera Stuttgarts“, der Karlshöhe, wo sich Fabrikanten wie Gustav Siegle und Rudolf Knosp pompöse Villen und verträumte Gartenhäuser bauten.  Vorbei am Lapidarium, einem wunderschönen Skulpturenpark, und der Hasenbergsteige kommt man zum Blauen Weg, einem schönen Spazierweg mit Ausblicken nach Heslach. Dieser Weg führt ins Blau der Ferne, des Südens und des Meeres, denn die benachbarte Trasse der Gäubahn führt ja gen Italien … Auf Wunsch verkosten wir die südfranzösische Rebsorte Syrah, die dort auf einem kleinen Weinberg des Weinguts der Stadt Stuttgart wächst.

Treffpunkt: Stuttgart-Süd, Stadtbahnhaltestelle Marienplatz, oben an der Haltestelle Zahnradbahn, Endpunkt Südheimer Platz
Dauer: 3,5 Stunden
Preis: 16 € pro Person, mit Wein und Brezel 19 €

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Blick auf den Hasenberg mit ehemaligen Weinbergen

Hermann Lenz – Stuttgarter Schriftsteller des Lichts und der Natur

Mit dem Stuttgarter Schriftsteller Hermann Lenz zu Ausblicken über den Killesberg

Einer der großen Stuttgarter Schriftsteller ist Hermann Lenz, der 1998 in München verstorben ist. Fünfzig Jahre lebte er in Stuttgart in der Birkenwaldstraße. In seinen Eugen-Rapp-Romanen, einer Art ‚Stuttgarter Buddenbrooks‘, beschreibt er leise und humorvoll sein eigenes Leben, die Zeit während des Nationalsozialismus, die erste Zeit der Ehe mit seiner Frau Hanne und die frühen Schreibversuche. In vielen Schilderungen wird das kuriose Leben eines Schriftstellers geschildert, der für die eigenen Verwandten „ein g’späßiger Kerle” und Dachstubenhocker ist, weil er keinem bürgerlichen Beruf nachgeht. Lenz hat die Ausblicke über Stuttgas Höhen poetisch und kunstvoll in Literatur verwandelt. Wir gehen auf dem Killesberg seinen Lebensspuren nach und hören aus seinen Romanen Passagen über Stuttgarts poetische Ausblicke.

Treffpunkt: Hermann-Lenz-Höhe, Haltestelle Kunstakademie Bus 44
Dauer:
2 Stunden
Preis:
14 € pro Person

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Tafel an der Hermann-Lenz-Höhe, Killesberg

Oh Täler weit, oh Stuttgarts Höh’n…!

Vom Bismarckturm über die Feuerbacher Heide in die Mönchhalde zur Weinprobe

Am Stuttgarter Bismarckturm, den wir auch besteigen, beginnt die Tour.  Hier gibt es wunderbare Ausblicke nach Stuttgart und bis zum Hohenasperg, hier
stromerten die Schrifsteller Herman Lenz, Peter Handke und Georg von der Vring herum, hier ist noch ein Schäfer mit seiner Herde unterwegs und wir kreuzen einen uralten Keltenweg. Theodor Heuss hatte hier sein „Häusle“, und mit Blick auf den Killesberg singen wir das Lied „Der Killesberg isch mei Paradies!“ Zum Schluss geht es noch in den Weinberg Mönchhalde und es gibt an der romantischen Weinberghütte zwischen Weinbergen die Möglichkeit einer Weinverkostung.

Treffpunkt: Bismarckturm Stuttgart, Nähe Haltestelle „Am Bismarckturm“, Bus 43 (alternativ U5 Haltestelle Killesberg), Endpunkt: Haltestelle Bus 44, Viergiebelweg
Dauer: 3 Stunden
Preis: 14 € pro Person, zzgl. Eintritt Bismarckturm ( 2 €/Person im Sommer, sonst zzgl. pauschal 20 Euro), Weinprobe zzgl. 2 €/Wein

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Der Stuttgarter Bismarckturm aus der Vogelperspektive

Träumereien auf der Stuttgarter Gänsheide

Ausblicke, schöne Villen und Künstlerkolonie

Verwunschene Villen, verträumte Wege und Aussichtspunkte: Die Gänsheide hat ihren besonderen Charme und ihr besonderes kulturelles Leben bewahrt. Erst um 1900 besiedelt, lebten hier früher Künstler wie Albert Kappis oder Sally Wiest,  die die auch auf die Leinwand bannten. Schriftsteller lebten hier, wie der Erfogsschriftsteller Freidrich Hackländer, der sich hier ein Landhaus baute. Robert Bosch baute sich seine Villa im Stil der italienischen Frührenaissance, aber auch moderne Villen gibt es wie das Haus Ketteler aus den 1950er Jahren. Eine original erhaltene Villa von Paul Bonatz beherbergt heute die Galerie Valentien. Baronin Helene von Reitzenstein baute sich das heutige Staatsministerium, nicht weit entfernt steht das Künstlerhaus des Württembergischen Kunstvereins. Wir durchstreifen das Viertel auf ruhigen Wegen und stoßen immer wieder auf weite Ausblicke über die Stadt und ins Land.

Treffpunkt: Haltestelle Bubenbad U15, stadtauswärts, Endpunkt Heidehofstraße
Dauer: 2,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Blick vom Heidehof über Gablenberg und Cannstatt mit der Villa Berg, Albert Kappis (1889)

Hinein in die Villa Reitzenstein und hinunter zum Stadtpalais!

Führung inkl. 1,5 Stunden in der Villa Reitzenstein! Mit Andrea Welz

Sie wollten immer schon mal in die Villa Reitzenstein? An der Pforte der Villa Reitzenstein erwartet Sie das Team des Staatsministeriums (bitte Ausweis nicht vergessen!) – vorbei an den Landesbienen geht es hoch zum imposanten Palais auf der Hügelkuppe, von der Verlegertochter Helene von Reitzenstein zu Beginn des vorigen Jahrhunderts errichtet. Ein Rundgang bietet Einblicke in die Repräsentations- und Sitzungsräume. Sie sehen den Gobelinsaal, die Bibliothek oder den Kabinettssaal, in dem heutige Landespolitik gestaltet wird – und natürlich die faszinierende Porträtgalerie der ehemaligen Ministerpräsidenten. Bei geeigneter Witterung wird sich ein kleiner Spaziergang durch den landschaftlich schönen Park der Villa anschließen. Nach dem Besuch genießen wir die Aussicht von der nahen Aussichtsplattform auf die Landeshauptstadt und spazieren über Stäffele treppab zum Wilhelmspalais. Dort endet unsere Tour am ehemaligen Wohnsitz von König Wilhelm II. und seiner Gemahlin Königin Charlotte, der geschätzten Freundin von Helene von Reitzenstein

Treffpunkt: Haltestelle Bubenbad stadtauswärts, Linie U15 • ENDPUNKT Stadtpalais, Konrad-Adenauer-Str. 2
Preis: € 19 • Verbindliche ANMELDUNG mindestens 8 Tage vorher erforderlich,. Ausweis nicht vergessen!

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Das Staatsministerium, die Villa Reizenstein auf der Gänsheide

Welch ein Glück – Stäffele rauf und zurück

Unterwegs auf der Eugenstaffel und der Sünderstaffel

„Ist nicht jede Stufe, die man augenblicklich aufwärtssteigend betritt, ein Glück?“, jubelte der Schriftsteller Wilhelm Raabe, der einst im 19. Jahrhundert in Stuttgart lebte. Und so machen wir es auch! Glücklich erklimmen wir die Eugensstaffel, die auch die Künstlerstaffel genannt wird, mit Geschichten von Herzog Eugen,dem ehemaligen Kommunisten Winfried Kretschmann und Möpsen auf Säulen die Stuttgarter Stäffele, hören Gedichte zur prachtvollen Lage Stuttgarts und gelangen so zum Galatea-Brunnen und zum Kanonenhäusle. Über die Gänsheide geht es stadtgeschichtlich und poetisch über die Georg-Elser-Staffel und die Sünderstaffel wieder hinunter. Evtl. ist auch ein Besuch einer Kunstgalerie möglich.

Treffpunkt: Vor der Freitreppe der Stuttgarter Oper, Oberer Schlossgarten, 70173 Stuttgart, Endpunkt Charlottenplatz
Dauer: 3 Stunden
Preis: 16 € pro Person

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Die Stuttgarter Eugenstaffel

Unterwegs bei Kelten und Stäffelesrutschern

Vom Hauptbahnhof den Hang hinauf bis zur Feuerbacher Heide

Wir laufen auf stadtgeschichtlichen Spuren vom Hauptbahnhof bis zur Feuerbacher Heide und zum Bismarckturm und folgen den Spuren enes vorgeschichtlichen Keltenwegs. Wir streifen das Postdörfle, den chinesischen Garten, ein barockes Stadtschlösslein und machen einen Stopp beim Kriegsbergturm. Weiter geht es zum wiederauferstandenen Haus des rheinischen Salonlöwen Friedrich Hackländer und hinunter ins „Birkendörfle“, einer Villensiedlung im Schwarzwälder Stil. Weiter hinauf gelangen wir zum Theodor-Heuss-Haus und zum Porsche-Landhaus. Entlang schöner Villen von Paul Bonatz und Paul Schmitthener geht es zum Bismarckturm. Auf Wunsch kann die Tour bis Feuerbach ausgedehnt werden.

Treffpunkt: Nordausgang Stuttgarter Hauptbahnhof, Endpunkt Bismarckturm oder Wilhelm-Geiger-Platz in Feuerbach
Dauer: 3 Stunden (nach Feuerbach 3,5 Stunden)
Preis: 16€ pro Person (bis nach Feuerbach 18 €)

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Das Theodor-Heuss-Haus am Feuerbacher Weg

Stäffele im Süden zwischen Parks und Reben

Stäffeles-Tour Stuttgart-Süd Marienplatz – Wernhaldenpark – Schillereiche – Wächterstaffel

Beschwingt schwitzen zu jeder Jahreszeit: Wir laufen vom Marienplatz zur Alten Weinsteige und zum Santiago-de-Chile-Platz, „besuchen“ Werner Sobek am R123 und den Wernhaldenpark mit seinen Mammutbäumen. Entlang verträumten Wegen, Weinstöcken und der B27 geht es über die Wächterstaffel treppab. Stadtgeschichtliche Eräuterungen runden die Führung ab.

Treffpunkt: Haltestelle Marienplatz, Stuttgart-Süd, oben an der Haltestelle der Zahnradbahn, Endpunkt Stuttgart Wilhelmsplatz, 70182 Stuttgart
Dauer: 3 Stunden
Preis: 16 € pro Person

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Auf zum Wernhaldenpark, eine versteckte Idylle im Stuttgarter Süden

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