Das Hospitalviertel: Dichterparadies „wie auf dem Lande mitten in der Residenz“

Literarischer und stadtgeschichtlicher Spaziergang zu Geschichte und Gegenwart des Hospitalviertels

Bei der Planung des Hospitalviertels ließ sich Graf Ulrich der Vielgeliebte im 15. Jahrhundert von Turin, der Heimatstadt seiner Frau, zu einem modernen Stadtkonzept inspirieren. Bald wurde es das bevorzugte Stadtviertel für die wohlhabenden Bürger Stuttgarts. Zentrum – damals wie heute – ist der Hospitalhof, ein kulturelles und spirituelles Zentrum der evangelischen Kirche, damals Kloster und „Pfründnerhaus“. Neben der Stadtteilgeschichte machen wir Stippvisiten bei Dichtern und Denkern: Hier lebte Gustav Schwab. Hier hatte ein Onkel Mörikes ein Haus für Künstler und Literaten, in dem der Philosoph Friedrich Schelling Vorlesungen hielt. Hier lebte zwischen Gärten und Parks wie in einer Vorstadt der Dichter Emmanuel Geibel. Und Eduard Mörike selbst flanierte direkt neben seinem Haus durch einen wunderbaren Garten. Durch eine umfassende Sanierung ist das Viertel wieder ein Schmuckstück. Möglich sind ist eine Besteigung des Turms der Hospitalkirche mit spannendem Rundumblick über den Kessel sowie ein Gespräch mit einem Mitglied des „Forums Hospitalviertel“, das die Neugestaltung des Quartiers maßgeblich mitgestaltete.

Start und Ende: Eingangsbereich Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33
Dauer: 2  Stunden
Preis: 15 € pro Person

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Das Hospitalviertel – heute wieder ein Schmückstück und ein lebendiges Viertel