Führungen Innenstadt2019-02-12T16:26:27+00:00

Führungen Innenstadt

Ein Käfig voller Genies – verehrte Dichter, verrückte Denker und verkrachte Theologen in Stuttgart

Auf den Spuren der Dichtergenies in Stuttgarts Innenstadt

„Der Schiller und der Hegel, der Uhland und der Hauff, das ist bei uns die Regel, das fällt uns gar nicht auf!“So heißt ein berühmter württembergischer Spruch, das soll heißen, jeder Württemberger ist ein geniales Dichter-„Käpsele“? Ob das wohl so stimmt? Unbestritten ist jedenfalls, dass dank der württembergischen Theologen- „Kaderschmiede“ Tübinger Stift eine Unzahl von herausragenden Dichtern und Denkern ausgebildet und geformt wurden, die mit ihren Werken Furore machten, sei es Eduard Mörike, Wilhelm Hauff, Georg Wilhelm Hegel, Friedrich Hölderlin oder Friedrich Schelling. Auch Ludwig Uhland studierte in Tübingen, allerdings Jura und Justinus Kerner studierte Medizin. Auf diesem Rundgang gehen wir den Lebensspuren der württembergischen Dichter nach, auch Schriftsteller des 20. Jahrhunderts wie Hermann Lenz oder „Rei’geschmeckte“ wie Alfred Andersch, Helmut Heißenbüttel, Max Bense und Johannes Poethen kommen zu Wort.

Start: Schillerdenkmal, Schillerplatz
Ende: Hegelhaus, Eberhardstraße 53
Dauer: 1 ½ bis 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Der Schellenturm im Bohnenviertel

Saufen und Dichten zwischen Bohnen im Rotlicht

Literarischer und stadtgeschichtlicher Spaziergang durchs Bohnen- und Leonhardsviertel

Das Bohnenviertel, Jahrhunderte lang ein armes Weingärtner- und Handwerkerviertel, hat auch heute noch sein ganz besonderes Flair. Von Kriegszerstörungen und durch Abriss bedroht, hat es heute nach liebevoller Renovierung seinen ganz eigenen Charakter bewahrt, mit Weinstuben und schicken Geschäften. Wir beginnen am Charlottenplatz, dort flüchtete Schiller durchs Esslinger Tor, später schrieb dort an gleicher Stelle Wilhelm Hauff aus Langeweile berühmte Märchen. Privatdetektiv Georg Dengler, die Romanfigur des Krimiautors Wolfgang Schorlau, sitzt derweil in seinem Stammlokal. Nicht weit davon entfernt porträtierte Marie Josenhans das einfache Volk. In der Leonardskirche liegt der berühmte Humanist Johannes Reuchlin begraben. Nicht weit entfernt im „Club Voltaire” in der Leonardstraße planten die 68er die Revolution, und aufmüpfige Schriftsteller verfassten suvbversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Die Hedonisten der 1990er entdeckten die Poesie von Fleischkäsweck und Prosecco beim Brunnenwirt und bei Brenners‘, während mittendrin im Trubel im Schriftstellerhaus kreative Wortkunstwerke entstehen…

Start: Weinstube „Zur Kiste“, Ecke Esslinger Str./Kanalstr., am Charlottenplatz, Ende am Wilhelmsplatz
Dauer: 2  Stunden
Preis: 14 € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Rotlichtbar in Stuttgart 1981

Tapas, Sex und Rock’n’Roll

Streifzug vom Hegelhaus durchs ehemalige Vergnügungsviertel Stuttgarts ins Rotlichtviertel

„Tapas, Sex und Rock’n’Roll“, das gibt es und gab es in Stuttgart! Die Führung führt durchs „Städtle“, die eigentliche Stuttgarter Altstadt. Los geht es am Geburtshaus des Philosophen Hegel. In der Nähe befanden sich vor Jahren die ehemaligen „Vereinigten Hüttenwerke“, dem Amüsierbezirk der 1950er bis 1970er Jahre, um deren Tanzbars und Rotlichtbaracken sich noch viele legendäre Geschichten ranken. Hier tobten Rock ‚n‘ Roll und Twist, die indonesische Weltklasse-Band „The Tielman Brothers“ spielte jede andere Kapelle an die Wand mit akrobatischen Einlagen. Im Gustav-Siegle-Haus spielten Eric Burdon, die Scorpions, die Punkband „Dead Kennedys“ und Angus Young von der Band AC/DC ließ vor 800 Zuschauern die Hosen runter. Eventuell ist im Rotlichtviertel ein Besuch einer Beratungsstelle für Straßenmädchen möglich, dort erfährt man von Ehrenamtlichen Hintergründe zu den schwierigen Bedingungen, unter denen die Frauen – vorwiegend aus Osteuropa – arbeiten.  Nach einem Rundgang durch das Bohnenviertel zu Altstadtschlampern und romantischen Gassen und Hinterhöfen endet die Tour. Zum Schluss lockt die italienische Bar „Kaffee Bohne“ zu Häppchen mit Wein.

Start: Hegel-Haus, Eberhardstraße 53, 70173 Stuttgart, Endpunkt: Hauptstätter Straße
Dauer: 2 1/2 – 3 Stunden
Preis:  19,50 € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Das Hospitalviertel aus der Vogelperspektive

Flanieren, Phantasieren und Philosophieren zwischen Cocktails und Kirchen

Literarischer und stadtgeschichtlicher Spaziergang zu Geschichte und Gegenwart des Hospitalviertels

Bei der Planung des Hospitalviertels ließ sich Graf Ulrich der Vielgeliebte im 15. Jahrhundert von Turin, der Heimatstadt seiner Frau, zu einem modernen Stadtkonzept inspirieren. Bald wurde es das bevorzugte Stadtviertel für die wohlhabenden Bürger Stuttgarts. Zentrum – damals wie heute – ist der Hospitalhof, ein kulturelles und spirituelles Zentrum der evangelischen Kirche, damals Kloster und „Pfründnerhaus“. Neben der Stadtteilgeschichte machen wir Stippvisiten bei Dichtern und Denkern: Hier lebte Gustav Schwab. Hier hatte ein Onkel Mörikes ein Haus für Künstler und Literaten, in dem der Philosoph Friedrich Schelling Vorlesungen hielt. Hier lebte zwischen Gärten und Parks wie in einer Vorstadt der Dichter Emmanuel Geibel. Und Eduard Mörike selbst flanierte direkt neben seinem Haus durch einen wunderbaren Garten. Durch eine umfassende Sanierung ist das Viertel wieder ein Schmuckstück. Möglich sind ist eine Besteigung des Turms der Hospitalkirche mit spannendem Rundumblick über den Kessel sowie ein Gespräch mit einem Mitglied des „Forums Hospitalviertel“, das die Neugestaltung des Quartiers maßgeblich mitgestaltete

Start: Stuttgart, Gymnasiumstraße, Ecke Kronprinzstraße, Ende Hospitalhof, Büchsenstraße
Dauer: 2  Stunden
Preis: 14 € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Das Grab des Dichters Wilhelm Hauff auf dem Hoppenlaufriedhof

Poesie auf Gräbern – Der Stuttgarter Hoppenlau-Friedhof

Ein Rundgang auf dm ältesten Friedhof in der Stuttgarter Innenstadt

Man glaubt es kaum: Umdrängt von Hotelkomplex, Kongresshalle und Studentenhochhaus liegt eine bezaubernde Oase in Stuttgart: Der Hoppenlaufriedhof. Er ist der älteste erhaltene Friedhof Stuttgarts und einer der schönsten dazu. Ursprünglich vor den Toren der Stadt angelegt, ist er durch die Grabmäler berühmter Dichter wie Schubart, Gustav Schwab und Wilhelm Hauff berühmt, aber auch damals bekannte Frauen wie die Saloniere Emilie Reinbeck und die Komponistin Emilie Zumsteeg sind dort beerdigt. Überall finden sich kunstvoll gestaltete Gräber mit antiker Formensprache: Obelisken, Pyramiden, Urnen… und das auf einem christlichen Friedhof! Und es finden sich viele Grabsprüche und Epigramme, „Poesie auf Gräbern“, die den Tod als sanften Schlummer verklären.

Start: Haltestelle Berliner Platz (Liederhalle), Stadtbahn U29, U14 , Ende: Rosenbergstraße
Dauer: 2  Stunden
Preis: 14 € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Stuttgarter Wein – an der Neuen Weinsteige im Abendlicht

„Wenn das Wasser im Neckar Trollinger wär…!“

Literaturführung in Stuttgart zur Stuttgarter Weinbaugeschichte mit kulinarischem Abschluss in der Stuttgarter Markthalle

„Wenn man zu Stuttgard nicht einsammelte den Wein, so würde bald die Stadt vom Wein ersäuffet seyn!“ – Jahrhunderte lang war Stuttgart vom Weinbau bestimmt, über 1000 Hektar Fläche gab es allein in der Innenstadt. Dieser Streifzug beleuchtet die Weingeschichte Stuttgarts und führt zu dichtenden Trinkern und trinkenden Dichtern. Ein Highlight ist die Besichtigung des vierhundert Jahre alten Weinkellers im Wäschehaus Maute & Benger auf der Königstraße. Anschließend geht es auf Wunsch zu einer mehrteiligen Wein-/Sektverkostung zum Markthallestand Cengiz in die Stuttgarter Markthalle, dazu gibt es Vorspeisen & Brot vom Marktstand Veizoglou.

Start: Schillerplatz, Schillerstatue, Ende in der Markthalle, Dorotheenstraße
Dauer: 3  Stunden inkl. Verkostung
Preis: 24 € pro Person inkl. Sekt, 2 X Wein und Vorspeisen mit Brot

 Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Malerischer Hinterhof an der Heusteigstraße

„Wurstküchen, Bierbrauer und Mägdeherbergen – Buntes Treiben im Heusteigviertel“

Rundgang durch das schicke und malerische Heusteigviertel – mit Andrea Welz

„Beim Stichwort Heusteigviertel denkt man an hippe Altbauwohnungen, schicke Läden und Cafés. Wir schauen mit der Buchautorin und Fotografin Andrea Nuding hinter die Kulissen und auf die Details der wunderschönen Gründerzeit- und Jugendstilgebäude. Es gibt es noch, das besondere Gefühl im Heusteigviertel: das Dorf in der Stadt, alle kennen sich, beim Bäcker, beim Café um die Ecke…Der Stuttgarter Schriftsteller und Mundartdichter Friedrich E. Vogt ist hier geboren, hier befand sich bis 1961 der Landtag Baden-Württembergs, hier findet man venezianische Fenster in einer ehemaligen Wurstküche, singende, spielende und Bibel lesende Dienstmädchen lebten im „Martha-Haus“, einem ehemaligen Verlagsgebäude.. Verwunschene Gärten öffnen sich in den Hinterhöfen, überall Mozartbüsten in der Mozartstraße und Salzburger Stadtansichten an der Fassade, das ist das Heusteigviertel!

Start: Brunnen auf dem Wilhelmplatz
Dauer: 2  Stunden
Preis: 17 € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

„Shared space“ – Die Tübinger Straße im Gerberviertel

„Gerberviertel – Affenwerner, Einkaufsfreuden, Pfandleihe und Unlust erregende Handwerker“

Rundgang durch das Gerberviertel – „Unlust erregende“ Vergangenheit und urbane Gegenwart mit Andrea Welz

Im Gerberviertel, durchflossen vom Nesenbach, befanden sich ab Anfang des 19. Jahrhunderts   „die  Unlust  erregenden Handwerker“: die namensgebenden Gerber, die mit ihren Abfällen und Geruchsbelästigungen aus der Innenstadt ausziehen mussten . Mittlerweile erregt das Gerberviertel allerdings mehr  Lust  und  Freude. Außerdem  findet  man  bei  der  Führung:  Ein  imposantes Sichtbetonhochhaus,  Schillers  schmachtende  Gedichte,  ein  kurioses  Stück  Stadtmauer, „Affenwerner“  –  der  erste  Zoo  Stuttgarts,  die  Stuttgarter  Pfandleihe,  und  das  letzte Gerberhaus. Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise.Evtl. ist es auch möglich, das Dach des Gerber zu besichtigen, dort finden sich Wohnungen und ein ruhiger Innenhof mitten in der Stadt.

Start: Tagblattturm, Eberhardstraße 61B, Endpunkt Einkaufszentrum Gerber
Dauer: 2  Stunden
Preis: 17 € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Liebeslust – und qual – trifft viele Paare auf der Eugensstaffel!

„Liebeslust und Liebesqual brennt auch heiß in Stuttgarts Tal“

Eine romantisch-dramatische Führung zu Stuttgarter Liebespaaren

Auch Stuttgart ist eben nicht nur die Stadt der Tüftler und Schaffer, sondern auch der Liebesgeschichten zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt – zwischen Wald und Reben, Schloss und Stäffele. Wir machen uns auf den Weg die Eugenstaffel hinab und gedenken der glücklichen Paare und vergießen oder lachen Tränen mit den tragischen und komischen Paaren dieser Stadt, ob fürstlich, künstlerisch, politisch oder literarisch. Mit von der Partie: Loriot und seine Knollennasen, Herzogin Wera und Herzog Wilhelm Eugen, die Künstlerin Käthe Loewenthal, Eduard Mörike und Friedrich Schiller, Galatea, die „Milchweiße“, König Karl und sein Geliebter Charles Woodcock (ohne Königin Olga) und viele mehr.

Start: Galateabrunnen am Eugensplatz, Ende Oberer Schlossgarten am Eckensee
Dauer: 2  Stunden
Preis: 14 € pro Person

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

„Ein Gedicht! – Essen wie Gott in Schwaben“, am besten in der Markthalle

„Ein Gedicht! Essen wie Gott in Schwaben“

Literaturführung in Stuttgart mit kulinarischem Abschluss in der Stuttgarter Markthalle

Was aßen Goethe oder Jean Paul bei ihren Besuchen in Stuttgart? Wer aß „geröste Spätzler“ und „Träubcheskuchen“ im ersten Hotel am Platz, dem „König vom England“? In welchem Lokal begegnet der Oberjustizrat Hasentreffer in einer Geschichte von Wilhelm Hauff dem Teufel? Wir streifen durch die Stuttgarter Innenstadt auf der Suche nach berühmten Gasthäusern und ebenso berühmten Dichtern, die dort einkehrten. Danach Besuch der Stuttgarter Markthalle mit Versucherle an vier Marktständen!

Start: Weinstube „Zur Kiste“, Ecke Esslinger Str./Kanalstr., am Charlottenplatz, Ende am Wilhelmsplatz
Dauer: 2  Stunden
Preis: 14 € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Der Schlossgarten in Stuttgart

Festsaal, intimer Salon, Bühne und Parkett, Baustelle und Kampfplatz!

Literarische und stadtgeschichtliche Führung durch den Schlossgarten Stuttgarts

Im 17. Jahrhundert besaß Stuttgart in der Nähe des Alten Schlosses einen der schönsten Renaissancegärten Deutschlands. Dieser war allerdings nur für den herzoglichen Hof reserviert; erst unter König Friedrich I. begann 1806 die Gestaltung einer öffentlichen Parkanlage, heute der Schlossgarten, der sich bis zum Schloss Rosenstein erstreckt. Hier verlustierte man sich, flanierte, stolzierte oder spazierte – zum Beispiel zur Kur nach Cannstatt. Ein Literaturnobelpreisträger bekam eine Rentnerkarte für die Bundesgartenschau und nüchterne englische und französische Reiseschriftsteller gerieten ins Schwelgen. Vor der Oper hören wir, wie der damalige Chefdramaturg Hellmuth Karasek von John Cranko einen Baum fällen ließ. Vorbei am Neuen Schloss gelangen wir zur Eberhardsgruppe, die die von Justinus Kerner gedichtete »schwäbische Nationalhymne« versinnbildlicht. An den Renaissancedichter Georg Rudolf Weckherlin erinnern wir an der Ruine des Neuen Lusthauses. Entlang der Platanenallee gelangen wir zum Schloss Rosenstein. Hier träumte sich der Dichter Gustav Schwab beim Anblick des romantischen Neckartals in ein südländisches Arkadien…

Start: Freitreppe vor der Oper, Oberer Schlossgarten, Ende Haltestelle „Mineralbäder“
Dauer: 2,5  Stunden
Preis: 16  € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Das Hegelhaus in Stuttgart

Hegel – der Weltgeist, in Stuttgart geboren!

Literarische und stadtgeschichtliche Führung zu Hegel, seiner Zeit und seinen Freunden in Stuttgart

Wer kennt ihn nicht, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, den großen Philosophen des deutschen Idealismus? In Stuttgart verbrachte er seine Kindheit und Jugend. Hier lernte er am ehrwürdigen „Gymnasium illustre“ Griechisch und Latein. In der herzoglichen Bibliothek betrieb er weitere Studien, die er beim Anschauen schöner Mädchen in den Konzertsälen abrundete. Aus seinen Tagebucheinträgen und Briefen erfahren wir, wie er sich als junger Mann mit klugen Bemerkungen über Gott und die Welt hervortat. Seine Zeitgenossen und Freunde Hölderlin und Schelling kommen zu Wort, aber auch die großen Geister Goethe und Schiller äußern sich zu Hegel. Auf Wunsch kann die Führung im Stuttgarter Hegel-Museum ausklingen mit einem Glas der Rebsorte „Hegel“ (Aufpreis) und und ein eigener Rundgang im Hegel-Museum ist kostenlos möglich

Start: Hegel-Geburtshaus, Eberhardstraße 53
Dauer: 2  Stunden
Preis: 15 € pro Person, mit Hegel-Wein zzgl 2 Euro/Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Die Stuttgardia am Stuttgarter Rathaus

Hier schlägt das Herz der Stadt – und das Glockenspiel!

Stadtgeschichtliche Führung zum Stuttgarter Rathaus und Marktplatz – auf Wunsch mit Glockenspiel-Führung

Ein wenig im Schatten der Schlösser und des Schlossplatzes und kritisch beäugt und doch das Herz der Bürger der Landeshauptstadt: das ist der Marktplatz und das Rathaus Stuttgarts. Hier gibt es Märkte, Musikveranstaltungen und im Rathaus fallen die politischen Entscheidungen der Landeshauptstadt. Das dritte Rathaus steht nunmehr am zentralen Ort der Stadt, nach dem Renaissancerathaus und dem pompösen Gründerzeitgebäude nun ein nüchterner, neuzeitlicher sachlicher Bau. Aber auch das Ensemble der Marktplatzgebäude verdient eine genauere Betrachtung. Nach der Zerstörung der historischen Gebäude wurde nach dem Krieg großer Wert auf eine einheitliche, stimmige Bebauung gelegt. Rund um das Rathausgebäude finden aktuell viele Umbauten statt, sowohl am Ort der ehemaligen Rathausgarage und am Pierre-Pflimlin-Platz entstehen Neubauten. Im Rathaus selbst erwartet die Teilnehmer auf Wunsch eine Vorführung des Glockenspiels durch den Musiker Eckhart Hirschmann, der seit Jahren die Glockenspiele sowohl in Stuttgart als auch in Esslingen ehrenamtlich betreut und auch auf Wunsch ein Glas Sekt am Panoramafenster.

Start: Brunnen auf dem Stuttgarter Marktplatz, Ende am Wilhelmsplatz
Dauer: 1,5  Stunden, Führung mit Glockenspiel zzgl. eine Stunde
Preis: 14 € pro Person, mit Glockenspielführung zzgl. 85 Euro pauschal

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Die Europahymne – der Text von einem Schwaben!

Wir lieben Europa- sogar in Stuttgart!

Stuttgarts und Württembergs Verbindungen in die Welt

Stuttgarter und Schwaben verhockt? Von wegen! Württembergs Herrscher bemüht, Gattinen aus Europa zu „ergattern“. Im 15. Jahrhundert Barbara von Gonzaga aus Mantua, im 19. Jahrhundert die Zarentochter Katharina. Einwanderer und Glaubensflüchtlinge kamen nach dem Dreißigjährigen Krieg ebenfalls aus den europäischen Nachbarländern. Ferdinand Porsche war Tscheche, der Firmenname „Mercedes“ war der Vorname einer Österreicherin. Stuttgart besitzt ein eigenes Europazentrum und die Initiative „Pulse of Europe“. Und der Text der Europahymne – stammt von einem Schwaben! Auf einem Rundgang durch die Stadt machen wir uns auf die Suche nach Europa in Stuttgart. Auf Wunsch ist es möglich, einen Engagierten von „Puls of Europe“ unterwegs zum Gespräch zu oder auch ein Kurzbesuch im „Institut für Auslandsbeziehungen“.

Start: Schillerstatue am Schlossplatz
Dauer: 2  Stunden
Preis: 14 € pro Person

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Moser-Roth – früher eine eigenständige Stuttgarter Firma

Schokolade aus Stuttgart – die zarteste Versuchung!

Stadtführung zu ehemaligen Stuttgarter Schokoladenmarken mit Verkostung – und mit Doris Zilger

Doris Zilger führt unter dem Motto „Ich will lieber Schokolade, wozu brauch‘ ich einen Mann/eine Frau!“ zu berühmten Schokoladen aus Stuttgart. Waldbauer-Katzenzungen, Eszetschnitten, Edelschokolade von Moser-Roth, Toblerone, Ritter-Sport: Stuttgart war seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre eine süße Schokoladenstadt. Auf einem Rundgang gibt es kleine Kostproben von berühmten Stuttgarter Marken, dazu Schokoladen-Maultäschle und Besuche bei insgesamt sechs Confiserien/Schokoladengeschäften, also für wohlig warme und duftende Atmosphäre ist gesorgt!

Start: vor dem Kunstgebäude „Goldener Hirsch“ in Stuttgart (Café Künstlerbund), Endpunkt Schlossplatz,
Dauer: 2  Stunden
Preis: 19,70 € pro Person inkl. Verkostungen

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Der höchste Punkt Stuttgarts war einmal: der Turm der Stiftskirche

Der höchste Punkt Stuttgarts – die Stiftskirche!

Stadtführung zu historischen Gebäuden des Schillerplatzes – und auf den Stiftskirchenturm ! MitAndrea Welz und Wolfgang Most

Es war einmal: Früher durfte kein Gebäude höher sein als die Stuttgarter Stiftskirche – denn über dem Herrgott thront nichts mehr! Das war einmal, heute thronen dort die Banken… Egal – sind in der Innenstadt sind die Türme der Stiftskirche die höchsten Punkte. Rund um das älteste Gebäude Stuttgarts und auf einen der Türme soll unsere Tour führen. Geschichten rund um das Alte Schloss, den Schillerplatz und ein persischer Sekt in der Markthalle runden die Führung ab

Start: Innenhof Altes Schloss, Eingang Landesmuseum
Dauer: 2,5  Stunden
Preis: 19,00 € inkl. Turmbesteigung

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

Unheimlich: Der Mord auf der Esslinger Steige, Bild von 1745

Juristen, Poeten, Übeltäter und ein Schwabenschädel

Literarische Führung durch das Justizviertel

Auf einem literarischen Rundgang durch das ruhige Justizviertel, das durch schöne Gründerzeitbauten besticht, begegnen uns frustrierte Juristen, wildgewordene Plattenhardter, ein Totenkopf, ein Langweiler und eine uralte vergessene Steige nach Esslingen. In der Archivstraße hatte der jüdische Anwalt und Stuttgarter Fred Uhlman in den 1920er Jahren seine Praxis. In der Urbanstraße befand sich die Stadtvilla von Friedrich Hackländer, einem im Rheinland geborenen Bestseller-Autor des 19. Jahrhunderts. Die Uhlandstraße ist natürlich nach Ludwig Uhland (1787-1862) benannt, der Jurist, Parlamentarier, Germanist und natürlich Dichter war. Die in Ludwigsburg geborene Jugendschriftstellerin Tony Schumacher (1848-1931) wohnte lange Jahre mit ihrem Mann in der Olgastraße 35 und berichtet in einer Anekdote von ihren unheimlichen Erfahrungen mit einem leibhaftigen schwäbischenTotenschädel. Schließlich lohnt sich noch ein Abstecher hinauf zur alten Esslinger Steige, die von der Gaisburger Straße zur Alexanderstraße führt und auf der einmal ein schauerlicher Mord passierte, von dem in der Sage vom Postmichel erzählt wird. Über den Eugensplatz geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Start: Urbanstraße/Archivstraße, vor dem Gebäude des Landgerichts Stuttgart.
Dauer: 2 Stunden
Preis: 14 €

 

Buchung bei Bernd Möbs  (Teilnahmebedingungen)

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